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Mindset – Was ist das überhaupt?

Wir definieren das eigene Mindset als einen von sechs Bereichen, die ausschalggebend für deinen persönlichen Erfolg sind.

Das liegt daran, dass deine innere Einstellung ausschlaggebend für alle Aktionen in deinem Leben ist. Genau das ist nämlich das Mindset, deine innere (mentale) Einstellung. Auch bezeichnet als deine Denkart oder grundlegende Haltung gegenüber dem Leben, das du lebst. Diese Haltung und deine Einstellung sind die Grundlage für jegliche persönliche Weiterentwicklung und jeglichen Wachstum in deinem Leben. 

Folgendes Zitat von Henry Ford bringt sehr schön auf den Punkt, worum es beim Mindset eigentlich geht:

“Whether you think you can, or you think you can’t – you’re right,”

Deine Gedanken bestimmen dein Leben. Sie bestimmen wie du dich fühlst, wie du mit deinen Mitmenschen umgehst, wie viel du dich traust und vieles mehr. Das Ergebnis deiner Gedanken sind schlussendlich deine Taten.  

Wenn es um persönlichen Erfolg geht, wird oft die fleißige Arbeit in den Vordergrund gestellt. Dabei wird außer Acht gelassen, dass unsere Denkweise und innere Haltung eine mindestens so große Rolle für unseren Erfolg spielt. 

Quantenphysiker haben nämlich bewiesen, dass wir täglich 60.000 – 70.000 unterschiedliche Gedanken haben. Das ist ja doch eine ganz prächtige Menge. Stell dir doch mal vor, dass die Mehrheit deiner 60.000 Gedanken negativ und destruktiv sind.

Klingt grausam, nicht wahr? 

Das Problem ist, dass das tatsächlich die Wahrheit ist. Bei den meisten Menschen ist nur ein kleiner Bruchteil aller Gedanken positiv und motivierend. Alle anderen sind negativ und beschränkend. An dieser Stelle wird auch klar, was erfolgreiche Menschen (unter anderem) vom Durchschnitt trennt. Nämlich ihr Erfolgs-Mindset. 

Menschen, die ihre Ziele erreichen und Außergewöhnliches schaffen vertrauen sich selbst und ihren eigenen Fähigkeiten. Sie haben ihre Gedanken im Griff und steuern bewusst ihre innere Haltung. Sie wissen, dass nur das richtige Mindset auch zu den richtigen Handlungen führt und zufriedenstellende Ergebnisse liefert. 

Natürlich ist es nicht möglich und auch nicht das Ziel, dass du 100% deiner Gedanken kontrollierst und auf ultimative Positivität polst. Du kannst dir aber wahrscheinlich vorstellen, was für einen massiven Einfluss ein positives Mindset auf dein Leben haben kann, wenn du es schaffst, dass die Mehrheit deiner 60.000 Gedanken positiv ausgerichtet sind.

,,Positives Denken ist der einzige gemeinsame Nenner von allen erfolgreichen Menschen.“ – Joe Girard

Das richtige Mindset kann dir Selbstsicherheit geben und dafür sorgen, dass du Hindernisse mit Leichtigkeit meistern kannst. Das falsche Mindset hingegen kann dich bei der Erreichung deiner Ziele blockieren und zu einer dauerhaften Hürde werden, ganz egal wie hart du arbeitest.

Die gute Nachricht ist, dass du selbst dein Mindset kontrollieren und somit auch aktiv verändern kannst. Erfolgreiche Menschen haben ebenfalls Ängste und Zweifel und werden ebenso, wie alle anderen Menschen, mit Hindernissen konfrontiert. Das, was sie von der Masse unterscheidet ist, wie sie darauf reagieren. Denn egal was die widerfährt, du kannst entscheiden, wie du darauf reagierst. Du hast immer die Wahl, ob du dich vom Kurs bringen lässt oder die Situation bewusst steuerst. 

Wenn du mehr erreichen möchtest als bisher, dann musst du aktiv werden und dein Mindset in den Griff bekommen. Denn Erfolg an sich ist keine Frage von Talent, sondern eine Frage der richtigen Einstellung und Denkweise. Du kannst so talentiert sein, wie du möchtest, wenn du im Kopf versagst, wirst du auch sonst nirgends gewinnen können.

Der ultimative Grundstein für deine Entwicklung und deinen Erfolg liegt in deinen Gedanken. Wenn du akzeptierst, dass dein Schicksal das Resultat deiner Gedanken ist, dann kannst du dein Leben auch aktiv steuern und hast die Kontrolle über das, was passiert.

Wie entsteht unser Mindset?

Grundlegend entwickelt sich dein Mindset über Jahre hinweg durch alle Erfahrungen, die du im Leben sammelst. Jede kleinste Erfahrung in deinem Leben hat dazu beigetragen, dass du heute so denkst, wie du denkst.

Wenn deine Familie und das Umfeld, in dem du aufgewachsen bist sehr viel wert auf Sicherheit gelegt haben und dich stets vor möglichen Fehlern gewarnt haben, wirst du wahrscheinlich auch in Zukunft eher zögern, Risiken einzugehen.

Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass du dein persönliches Wachstum begrenzt und nicht dein volles Potenzial leben kannst, weil du dich zu sehr vor den negativen Folgen fürchtest.

Erfolg durch positives Denken, ist das überhaupt möglich?

Die meisten Menschen behaupten, dass sie glücklich und zufrieden wären, wenn sie etwas Bestimmtes haben würden.

Wenn ich mehr Geld hätte, wäre alles gut.

Wenn ich zwei Tage mehr zum Lernen hätte, würde ich die Prüfung bestimmt bestehen.

Du kennst bestimmt selbst unzählige solche Beispiele. Mit solchen Aussagen knüpfen wir unsere Zufriedenheit an externe Faktoren, die wir kaum kontrollieren können und schieben dadurch Verantwortung ab.

Fakt ist jedoch, dass positives Denken und das richtige Mindset einen wesentlich Beitrag zu deinem Erfolg leisten können. Das hat die Glücksforschung in unzähligen Studien bewiesen. 

Unter anderem fand der amerikanische Glücksforscher Shawn Achor fand heraus, dass nicht Erfolg zu Glück führt, sondern eher umgekehrt. Durch die richtige Einstellung empfinden wir Glück und sehen das Positive wodurch in Folge Erfolge entstehen.

Achor konnte auch nachweisen, dass unser Gehirn im positiven Zustand einen ,,Glücks-Vorteil’’ erlebt und wir bessere Leistungen erbringen können.

Laut seinen Studien:

  • sind wir im positiven Zustand 31% produktiver als im negativen
  • haben Verkäufer eine zu 37% höhere Erfolgsquote wenn sie glücklich sind
  • sind Ärzte 19% schneller und exakter bei ihren Diagnosen

Warum ist es so schwierig, ein positives Mindset zu entwickeln?

In der Umsetzung ist das positive Denken nicht immer ganz einfach. Das liegt vor allem daran, dass unser Gehirn evolutionär bedingt darauf trainiert ist, Probleme und Störungen zu erkennen, da es dem Menschen in erster Linie um das Überleben und nicht um den Genuss ging.

Während die negativen Gedanken zwar überlebenswichtig sein können, ist positives Denken nötig für konstruktives und kreatives Lernen sowie für geistiges Wachstum.

Wie du lernst, positiv zu bleiben

Belohne dich für deine eigenen Erfolge

Oft ist es so, dass wir eigentlich mehr schaffen und schneller vorankommen als es uns selbst bewusst ist. Um dir deine Erfolge bewusster vor Augen zu führen, kannst du ein Erfolgstagebuch führen. Somit notierst du dir während des Tages oder am Abend alles, was du geschafft und erledigt hast. Reflektiere regelmäßig deine Erfolge und nimm dir bewusst die Zeit dich für deine Fortschritte zu belohnen und stolz auf dich selbst zu sein. Unsere negativen Gedanken sind oft eine Folge von Selbstzweifel, weil wir denken nicht genug zu erreichen. Indem du dir deine Erfolge vor Augen führst, stärkst du dein Selbstbewusstsein, kannst stolz auf dich sein und empfindest somit positive Gefühle.

Zeige Dankbarkeit

Ähnlich wie bei unseren Erfolgen vergessen wir es auch viel zu oft, Dankbarkeit für die Dinge zu zeigen, die wir bereits haben. Negative Gedanken ziehen oft noch mehr Negativität an und wir verlieren das Gute ganz aus den Augen.

Ein Dankbarkeits-Journal kann dir dabei helfen, jeden Tag ganz bewusst über die Dinge nachzudenken, für die du im Leben eigentlich dankbar bist. Du kannst zum Beispiel deinen Tag damit starten, dass du drei Dinge aufschreibst, für die du in deinem Leben dankbar bist. Somit machst du dir bewusst, was bereits toll ist und kannst dich darauf fokussieren mehr davon anzuziehen.

Wiederhole positive Affirmationen

Affirmationen sind positive Glaubenssätze, die du im besten Fall im Präsens definierst und ständig wiederholst. So eine Affirmation kann zum Beispiel so aussehen:

Heute ist ein großartiger Tag, ich fühle mich toll und ich werde drei neue Kunden abschließen.

Ich bin so fit wie noch nie und beim Match heute werde ich zwei Tore schießen.

Ich werde jede Herausforderung, die sich mir heute stellt, mit Leichtigkeit meistern.

Ziel ist es, dass diese Glaubenssätze in Fleisch und Blut übergehen. So kannst du zum Beispiel gleich in der Früh deine Affirmationen mehrmals in ein kleines Heft schreiben und somit voller positiver Gedanken in den Tag starten. Oder du stellst dir mehrere Wecker, die dich im Laufe des Tages immer wieder an deine Affirmationen erinnern und dir positive Energie vermitteln. Eine andere Möglichkeit ist, dich morgens vor den Spiegel zu stellen und deine Glaubenssätze laut auszusprechen.

Bleibe Realistisch

Negativität entsteht oft dadurch, dass wir uns unrealistische Horrorszenarien ausmalen. Kennst du das, wenn du dir eine schreckliche Situation vorgestellt hast, es dann aber halb so schlimm war? In unseren Gedanken stellen wir uns Sachen oft viel schrecklicher vor als sie eigentlich kommen.

Beispiel Zahnarztbesuch: Viele Menschen fürchten sich monatelang vor dem Besuch des Zahnarztes und schieben einen Termin immer weiter auf. Wenn die Schmerzen dann doch einmal zu stark sind, buchen sie einen Termin und sind zumeist ganz überrascht davon, dass die Behandlung bei weitem nicht so schlimm war, wie erwartet.

Solch eine Situationen solltest du bewusst reflektieren und dir Zeit dafür nehmen, um dir klarzumachen, dass deine negativen Gedanken unberechtigt waren. Je öfter du realisierst, dass die Negativität in so solchen Situationen unnötig war, umso schneller kannst du sie aus deinem Leben eliminieren.

 Auf Ziele fokussieren

Du solltest dir deine Ziele immer und immer wieder in Erinnerung rufen und dir bewusst machen, dass es du es schaffen kannst  diese zu verwirklichen. Das kannst du vor allem dadurch bewirken, indem du konkrete Pläne dazu erstellst, wie du deine Ziele erreichen kannst. Je mehr du dich damit auseinandersetzt und realisierst, dass deine Ziele tatsächlich Wahr werden können, desto positiver kannst du leben und dich darauf fokussieren, die geplanten Schritte durchzuführen.

Erforsche den Grund der Negativität

Oft steckt hinter unseren negativen Gedanken ein Grund, der nicht mal uns selbst bewusst ist. Wenn du merkst, dass dich negative Gedanken plagen solltest du versuchen herauszufinden, was tatsächlich dahinter steckt. Achte darauf, dass du keine Verallgemeinerungen triffst, sondern der ganz spezifischen Ursache für deine Gedanken auf den Grund gehst. Gibt es eine Person die dir Sorgen bereitet? Ist es eine Angst vor einer bestimmten Situation? Fühlst du dich an einem Ort besonders unwohl? Nimm dir bewusst die Zeit, um diese Gedanken zu erforschen, um dann genau diesen spezifischen Grund aus deinem Leben zu eliminieren.

 

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